
Mitglieder vom Umweltstammtisch Ketsch e. V. und der BI „Rettet den Entenpfuhl“ trafen
sich kürzlich mit dem Naturschützer Wolfgang Reinhardt aus Altlußheim, um gemeinsam
Fledermauskästen im Entenpfuhl anzubringen. Von den 24 heimischen Fledermausarten
stehen alle unter Natur- bzw. Artenschutz und sind dringend auf geeignete Lebensräume
und Rückzugsorte angewiesen. Der Entenpfuhl ist nicht nur ein wertvolles Stück Natur,
sondern auch ein wichtiger Lebensraum für zahlreiche Tierarten, darunter auch die
schützenswerten Fledermäuse. Durch das Anbringen der Fledermauskästen wurden nun
sichere Rückzugsorte für diese Tiere geschaffen und gleichzeitig ein aktiver und wichtiger
Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt geleistet. Klima-, Natur- und Trinkwasserschutz liegen sowohl Umweltstammtisch wie auch Bürgerinitiative sehr am Herzen. Nach den bereits vergangenen Aktionen wie z. B. der Glühweintreff im Februar im Entenpfuhl und die Infoveranstaltung im März im Ferdinand-Schmid-Haus in Ketsch, war es nun wieder an der Zeit, mit einer kleinen Aktion daran zu erinnern, wie wichtig der Erhalt des Baumbestandes im Gewann Entenpfuhl ist. Es ist gemeinsames Ziel von Umweltstammtisch und Bürgerinitiative, die natürliche Schönheit und die ökologische Bedeutung des Entenpfuhls für zukünftige Generationen zu bewahren. Weitere Informationen zum Verein finden sich auch unter http://www.umweltstammtischketsch.de.
Bericht Umweltstammtisch Ketsch e. V. (Matthias Ihrig, 1. Vorsitzender)